franziska-specimen

FF Franziska – Jakob Runge über die Neuveröffentlichung seiner Schriftfamilie

Letztes Jahr ver­öf­fent­lichte der Desi­gner Jakob Runge seine Masterthesis-Schrift Fran­ziska im Eigen­ver­trieb. Die hoch­wer­tige Antiqua-Schrift hat in der Typo-Szene viel posi­tive Reso­nanz geerntet. Zwi­schen­zeit­lich konnte Jakob Font­Font von den Qua­li­täten seiner Fran­ziska über­zeugen, wo sie in Kürze als Teil der FontFont-Bibliothek erscheinen wird. Für mich Anlass, ein exklu­sives Vorab-Interview mit dem sym­pa­thi­schen Schrift­ge­stalter zu führen. Bei­trag zu Ende lesen

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Heute schon spationiert?

Schrift – eine typografische Spurensuche

Schrift ist … ja was ist sie eigent­lich? Die SWR2-Hörfunksendung »Das Auge liest mit« lie­fert Ant­worten von eta­blierten Typo­grafen, wie Judith Schal­ansky, Fried­rich Fors­sman und Erik Spiekermann.

Der Bei­trag beleuchtet teil­weise typo­gra­fi­sche All­ge­mein­plätze, hält aber auch span­nende Aus­sagen für Gestalter und Typo­n­erds bereit. Hier geht’s zur Sen­dung (Stream / Down­load / Manu­skript). Herz­li­chen Dank für diesen Tipp nach Stutt­gart an Jan .-)

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Helvetica Black XXL

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Learn to see

 

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Der Intuition auf der Spur

Jeder kennt den Begriff Intui­tion. Bauch­ge­fühl, Geis­tes­blitz, Krea­ti­vität sind nur drei Umschrei­bungen dafür. Aber Intui­tion ist ein viel­schich­tiges Phä­nomen, das indi­vi­duell sehr unter­schied­lich wahr­ge­nommen und gelebt wird.

Da mich das Thema selbst sehr inter­es­siert, emp­fehle ich gerne eine von BR-alpha pro­du­zierte Sen­de­reihe. Darin wurden unter­schied­liche Men­schen inter­viewt: Wis­sen­schaftler, spi­ri­tu­elle Lehrer ver­schie­dener Lehren, Päd­agogen, Musiker, Künstler, Manager, Psy­cho­logen, Berg­bauern und viele mehr. Für alle diese Men­schen ist Intui­tion ein wich­tiger Bestand­teil ihres Lebens. Die Erfah­rungen und Ansichten finde ich sehr berei­chernd und inspi­rie­rend. Als 13teilige Sen­de­reihe á la 30 Minuten ange­legt, behan­delt jeder Teil einen eigenen the­ma­ti­schen Schwer­punkt zum Phä­nomen Intuition.

Infor­ma­tionen über die die ein­zelnen Teile der Sen­de­reihe:
Auf den Spuren der Intuition

Die Sen­dungen auf youtube:
Auf den Spuren der Intuition

Die DVD und das Buch:
Auf den Spuren der Intuition

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Manuelles Ausgleichen von Versalbegriffen

Hin und wieder ist das manu­elle Fein­tu­ning eines versal gesetzten Wortes gefragt, bei­spiels­weise bei einer pla­ka­tiven Über­schrift. Mit dem Trick von Cyrus Highs­mith* gelingt der har­mo­ni­sche Aus­gleich garan­tiert; nur ein wenig Zeit und Geduld ist erforderlich.

Bei einem per­fekt aus­ge­gli­chenen Wort** wirken die Abstände zwi­schen den Buch­staben optisch gleich groß. Dabei spielt der gleich­mäs­sige Rhythmus aller aus­ba­lan­cierten Weiß­räume eine ent­schei­dende Rolle. Der Trick ist, zunächst den Mindest-Abstand zwi­schen der kri­tischsten Buch­sta­ben­kom­bi­na­tion fest­zu­legen, wie bei­spiels­weise bei ›LA‹. Grund­sätz­lich sollten sich die Buch­staben nicht berühren, wenn es kein ästhe­tisch beab­sich­tigtes Merkmal ist. Dann legst Du den kleinsten Zwi­schen­weiß­raum fest, wie beim ›VO‹ in diesem Beispiel.

Nun zer­legst Du das Wort in kleine Gruppen zu je drei Buch­staben. Richte dann in jeder Gruppe den mitt­leren Buch­staben optisch in der Mitte aus. Dabei ori­en­tierst Du Dich an dem eben fest­ge­legten kleinsten und größten Abstand. Am Schluss setzt Du die Drei­er­gruppen wieder zu dem Wort zusammen.

Je nach Buch­sta­ben­kom­bi­na­tionen und Schrift lassen sich manche Ver­sal­worte mit ver­hält­nis­mässig wenig Zwi­schen­raum setzen. Bei einem sper­rigen Wort, wie in diesem Bei­spiel, geht das wegen der RA-Kombination nicht. Mit etwas mehr Luft in der gene­rellen Zurich­tung fallen kri­ti­sche Stellen weniger auf.

* Sehr emp­feh­lens­werte Lek­türe: Inside Para­graphs: typo­gra­phic fun­da­men­tals
** per­fekt ist relativ: selbst Typo­grafen streiten mit­unter über ein richtig aus­ge­gli­chenes Wort.

 

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Zweivierzehn

Ich wün­sche allen Lese­rinnen und Lesern ein erfülltes und gesundes 2014.

Anstelle der übli­chen guten Vor­sätze, will ich mich 2014 durch diese fünf Fragen leiten lassen:

1. Bringt mir das (was ich jetzt gerade tue oder wor­über ich nach­denke) etwas?
2. Was ist das wich­tigste, das ich im Augen­blick tun kann?
3. Mit wel­chem kleinen Schritt kann ich jetzt beginnen, den Ball ins Rollen zu bringen?
4. Gibt es jemanden auf diesem Pla­neten, dem es in diesem Moment schlechter geht als mir?
5. Wird das in 5 Jahren eine Bedeu­tung haben? Oder gar in 5 Wochen?

Diese fünf Fragen sollen helfen, sich auf die wirk­lich wich­tigen Dinge zu fokus­sieren, um bewusster zu han­deln. Eine anschau­liche Beschrei­bung (und viele wei­tere gute Anre­gungen) fin­dest Du auf dem fabel­haften posi­ti­vi­ty­blog.

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Nein zur digitalen Massen-Überwachung

Ange­sichts täg­lich neuer Nach­rich­ten­mel­dungen zu einer glo­balen, digi­talen Massen-Überwachung muss eine breite, öffent­liche Dis­kus­sion in Gang gesetzt werden. Ich unter­stütze den von der Autoren-Gruppe »Wri­ters Against Mass Sur­veil­lance« initi­ierten Aufruf »Die Demo­kratie ver­tei­digen im digi­talen Zeit­alter«. Dahinter stehen 562 inter­na­tional aner­kannte Autoren, wie Umberto Eco, Orhan Pamuk, J.M. Coe­tzee, Elfriede Jelinek, Günter Grass, T.C. Boyle, Don DeLillo und viele andere.

Mache mit und unter­stütze den Aufruf bei change.org
Der Aufruf bei der FAZ, vom 10.12.2013

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