Vorsatz *

»Und wel­chen guten Vor­satz hast Du?« Spä­tes­tens wenn der All­tag wie­der auf vol­len Tou­ren läuft, wird aus einem guten Vor­satz ein schlech­tes Gewis­sen. Und die­ses Gewis­sen wird recht schnell ent­sorgt, weil man dann doch keine Zeit, Ener­gie oder Mit­strei­ter fin­det, um es umzusetzen.

Wer den Vor­satz trotz der All­tags­wid­rig­kei­ten in die Tat umsetzt, kann dar­auf stolz sein und gewinnt ein Stück Lebens­qua­li­tät. Oft ist der gute Vor­satz eine Form des per­sön­li­chen Ver­zich­tes, sei es in Form von zu viel Essen, von zu viel Tabak­kon­sum oder von zu viel Bequem­lich­keit. Oder es geht ein­fach um mehr Sport, um regel­mäs­sige Bewe­gung, et cetera.

Mein Gefühl sagt mir, dass 2013 ein guter Vor­satz alleine nicht mehr aus­reicht, um die eigene Lebens­qua­li­tät zu ver­bes­sern. Viel­mehr muss es darum gehen, nicht nur Gutes für sich selbst zu tun, son­dern etwas für die Gemein­schaft zu tun — sei es im engs­ten fami­liä­ren Umfeld, im Freun­des­kreis, im Ver­ein oder in sei­ner Stadt. Gemein­sam ist es ein­fa­cher, Dinge anzu­sto­ßen, Dinge zu bewe­gen und für mehr Lebens­qua­li­tät für sich und andere zu sor­gen. Des­halb wer­den zwei Desi­gner im Früh­jahr ein Pro­jekt ansto­ßen, das Impulse für mehr Lebens­qua­li­tät geben soll. Wenn es so weit ist, erfahrt Ihr hier mehr.

In die­sem Sinne wün­sche ich allen Lese­rin­nen und Lesern ein nach­hal­ti­ges und viel­ver­spre­chen­des neues Jahr.

* In der Buchherstellung verbindet das (!) Vorsatz den Buchkörper mit den Buchdeckeln vorn und hinten.

1 Kommentar

  1. Alexander am 3.01.2013

    Gute Worte zum Jah­res­an­fang, denen ich mich gern anschließe!