Firefox OS: eine Alternative zu iOS und Android

Auf den Markt der mobilen Betriebssysteme tut sich etwas: mit Firefox OS ist ein offenes System am Start, das einen alternativen Ansatz zu den etablierten Platzhirschen verfolgt.

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Bildmanipulation im Boulevardjournalismus

Bilder umgehen viele Kontroll- und Kritiksperren, denen die mündliche und schriftliche Kommunikation ausgesetzt ist. Im Gegensatz zu jeder anderen Form der Kommunikation kann man zu einem Bild nicht »nein« sagen. Sobald man es sieht, beginnt es zu wirken. In einer kleinen Serie stelle ich Beispiele vorsätzlicher Bildmanipulation in den Massenmedien vor.

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Form follows Function!? Podiumsdiskussion zu E-​Books und Typografie

Unter dem Titel »Das Ende des E-​Book – Funktion contra Gestaltung?« findet am 5. Juni 2013 um 20.00 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion der Stiftung Buchkunst im MAK Frankfurt statt.

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Online-​Petition zur Netzfreiheit unterzeichnen!

Via twitter zwit­scherte Gerrit van Aaken heute den wich­tigen Hin­weis, dass im Deut­schen Bun­destag eine Online-​Petition zur Netz­frei­heit läuft. Mit Deiner Stimme trittst Du ein für ein Gesetz, »das Inter­net­an­bieter („Pro­vider“) ver­pflichtet, alle Daten­pa­kete von Nut­zern unab­hängig von Ihrem Inhalt und Ihrer Her­kunft gleich zu behan­deln. Ins­be­son­dere sollen keine Inhalte, Dienste oder Dienst­an­bieter durch diese Pro­vider benach­tei­ligt, künst­lich ver­lang­samt oder gar blo­ckiert werden dürfen.«

Bitte mit­ma­chen — der freie Zugang zum Internet ist ein Grund­recht für alle und darf nicht den kom­mer­zi­ellen Inter­essen von Telekom und Co. geop­fert werden!

Sammlung zeitgenössischer Magazin-​Cover

Typo-Cover

Jede Menge Cover gibt es auf dem Blog cover­junky zu bestaunen. Die vier Bei­spiele lassen sich unter der Kate­gorie typo­gra­phic covers finden. Viel Spaß beim Stö­bern.

Webdesign, Mobile Design, Coding & mehr

Das Sma­shing Maga­zine aus Frei­burg ist eine wahre Fund­grube zu Web­de­sign und Coding. Ich schaue täg­lich aufs Portal, weil dort immer wieder sehr span­nende und nütz­liche Artikel erscheinen. Vor kurzem schrieb der tsche­chi­sche Typede­si­gner David Bře­zina den lesens­werten Bei­trag A Cri­tical Approach To Typefaces. Darin geht er der Frage nach, wie man her­aus­findet, was eigent­lich ein gutes Schrift­de­sign aus­macht. Die The­men­viel­falt ist riesig und ähn­lich inspi­rie­rend wie bei den US-​Kollgen von A List Apart.

Außergewöhnliche Buchcover des Jahres

Angelmaker von Nicht Harkaway (Knopf)Die New York Times fragte welt­weit Gestalter nach dem Buch­um­schlag des Jahres. Das Ergebnis ist eine Slide Show mit 20 außer­ge­wöhn­li­chen Titeln und kurzen Wür­di­gungen der Arbeiten. Jason Booher gestal­tete den Umschlag des hier abge­bil­deten Romans »Angel­maker«.

Best of Webfontday 2012

wbfntdy2012

Hier ist mein per­sön­li­ches Best of des ver­gan­genen Web­font­days »Type goes Inter­face«, ohne Anspruch auf Voll­stän­dig­keit. Ergän­zungen sind natür­lich herz­lich will­kommen.

Tim Ahrens

  • Mit dem Web arbeiten, anstatt dagegen: nur die typo­gra­fi­schen Mög­lich­keiten aus­schöpfen, die von den Brow­sern unter­stützt werden.
  • Das Leer­zei­chen (Wort­ab­stand) sollte bei Bild­schirm­schriften größer sein als bei Print­fonts (siehe rie­siges Leer­zei­chen bei der Ver­dana).
  • Den Text mikro­typ­grafisch Fein­tunen per CSS: letter-​spacing, word-​spacing, line-​spacing
  • Digi­tale Texte werden nicht nur visuell gelesen, son­dern auch mit Hilfe von Reader­soft­ware gespro­chen, daher sind gehackte Typo­t­u­nings ein NoGo (Bar­rie­re­frei­heit).
  • Web­ty­po­grafie ist keine Imi­ta­tion des starren Prints, son­dern ein neues Medium: dyna­misch, fle­xibel und nicht kon­trol­lierbar.

Links zum Thema:
type​cast​.com /​ easel​.io /​ caniuse​.com /​ bram​stein​.com

Yves Peters

  • Schrift­wahl: »Fuse your message with extra mea­ning.«
  • Die Inten­tion ist Ziel der Web­ty­po­grafie, nicht das vorher genau fest­ge­legte Aus­sehen.
  • Erst Open­Type eröffnet einen echten typo­gra­fi­schen Work­flow, da es eine Auto­ma­ti­sie­rung mikro­ty­po­gra­fi­scher Details ermög­licht.
  • Die rich­tige Anwen­dung fremd­spra­chiger Satz­de­tails ist auch eine Respekt­be­kun­dung gegen­über der Kultur (z.B. »Gän­se­füß­chen«).

Links zum Thema:
typefacts​.com /​ web​ty​po​graphy​.net

Indra Kupferschmid

  • Respon­sive Typo­graphy mit Grades für ver­schie­dene Dis­play­auf­lö­sungen ist nicht ent­schei­dend für die Les­bar­keit (vs. Oliver Rei­chen­stein). Digi­tale Typo­grafie hängt von zwei Dingen ab: dem Format (Dis­play­größe) und dem Lese­ab­stand. Der Hardware-​Rahmen des Geräts (Smart­phone, Tablet) ist ver­gleichbar mit dem weißen Rand des Buches.
  • Wir benö­tigen bes­sere Media Que­ries.
  • Die Schriften auf den mobile-​Websites sind meis­tens viel zu groß und zu luftig gesetzt.
  • Insta­paper & Reada­bi­lity als kom­for­ta­blere Mobile-​Reader.

Links zum Thema:
web​type​.com /​ insta​paper​.com /​ reada​bi​lity​.com

Marcus Greve

  • Icons als Web­fonts erstellen: auf­lö­sungs­un­ab­hängig und sys­te­ma­ti­schere Hand­habe.

Links zum Thema:
sym​bolset​.com /​ entypo​.com /​ ico​moon​.io

Toshi Omagari

  • Latei­ni­sche und kyril­li­sche Web­fonts sind nichts Beson­deres, aber viele asia­ti­sche, afri­ka­ni­sche oder Minderheiten-​Schriftsysteme gibt es über­haupt noch nicht als Web­fonts (z.B. Indo­ne­sisch, Mon­go­lisch, Nastaliq, Tengwar).

Adam Twardoch

  • Was kommt nach Open­Type? Mög­liche wären z.B. intel­li­gente Web­fonts, die selbst­ständig auf ändernde Spal­ten­breiten reagieren und sich anpassen (Brei­ten­än­de­rung via MultiMaster-​Technik).

Christian Hanke

  • Der Mythos der Kon­trolle kommt aus der Print­denke (Frage nach dem How? = Stil, Detail­gefri­ckel),  funk­tio­niert im Web­de­sign aber nicht. Das Why? ist ent­schei­dend und lässt sich nur im echten Dialog mit dem Auf­trag­geber erar­beiten.

Link zum Thema:
The Shape of Design

Klaus Birk

  • Inter­faces werden in Zukunft nicht auf Dis­plays beschränkt sein. Ava­tare, Sprache, Sounds, Bewe­gung können visu­elle Ober­flä­chen ersetzen.
  • Inter­faces sollten nicht nur funk­tional sein, son­dern Spaß machen.

Links zum Thema:
intuity​.de /​ moove

Sehr emp­feh­lens­wert ist der Blog­bei­trag von Intuity und die aus­führ­li­chere Bericht­erstat­tung von Flo­rian Fecher auf dem Blog von 26+. Die Bei­träge werden auch als Videos auf dem YouTube-​Kanal der Typo­gra­fi­schen Gesell­schaft Mün­chen ange­boten.

Design-​Tipps von Profis

design​-sur​vival​.com
Rat­schläge von Profis für »junge und ehr­gei­zige« Desi­gner, her­aus­ge­geben und aus­ge­wählt von Richard Baird. 

The Designer’s Guide To Rese­arch & Stra­tegy
The Designer’s Guide To Edu­ca­tion
The Designer’s Guide To Impro­ving
The Designer’s Guide To Typo­graphy