Fake News? Achtung, Fakten!

Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen aber sie haben Hochkonjunktur. Durch soziale Netze befeuert, breiten sich Ideen aus, egal wie widersprüchlich und unglaubwürdig sie sind: Sogenannte Reichsbürger behaupten, die Bundesrepublik Deutschland existiere gar nicht. US-​Präsident Trump torpediert Medien und Gesellschaft mit Fake News. Die Brexit-​Befürworter haben Ihre Anti-​Europa-​Kampagne ganz bewusst mit falschen Fakten geführt.

Im Bay­ern 2‑Thementag dreht sich heute alles um das Thema Ver­schwö­run­gen. Wie funk­tio­nie­ren Ver­schwö­run­gen, wer pro­fi­tiert davon, wie kann man sie am bes­ten ent­lar­ven?

Fake World – »Lügen haben lange Beine«
Manu­skript zur BR2-​Sendung Jazz & Poli­tik vom 4.3.2017

Wer­te­zer­fall – Zur Glaub­wür­dig­keit von Poli­tik und Medien in »post­fak­ti­schen« Zei­ten
Pod­cast der Reihe SWR2 Wis­sen Aula vom 26.2.2017

Trans­me­dia­les Pro­jekt »Die Welt­herr­schaft«
Ver­schwö­rungs­theo­rien nach­voll­zie­hen und selbst zusam­men­stel­len

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Guillemets und andere Besonderheiten in der französischsprachigen Typografie

Seit einem guten Jahr habe ich das Vergnügen, das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris typografisch betreuen zu dürfen. Die Gestaltung ist meistens zweisprachig. Ein Spielplatz für Mikrotypografie!

Im Ver­gleich zum deutsch­spra­chi­gen Text­satz ist fran­zö­si­sche Detail­ty­po­gra­fie etwas auf­wen­di­ger ein­zu­rich­ten. Sie lässt sich aber mit­hilfe von GREP in InDe­sign gut bewerk­stel­li­gen. Die fol­gen­den Emp­feh­lun­gen basie­ren auf einem Blog­bei­trag der Über­set­ze­rin Andrea Alver­mann. Falls Du fran­zö­si­sche Texte im Detail auf andere Art behan­delst, freue ich mich über einen Kom­men­tar.

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Schreibnvaren

Das w in alternativer Buchstabenform

In den Weiten des Buchstabenkosmos tummeln sich allerlei Exoten. Manche sind ausgesprochen seltene Spezies. Eine solche ist das eigenwillige w, das wie eine Ligatur von n und v erscheint.

Die ursprüng­li­che Zeich­nung die­ser w‑Form sei wahr­schein­lich auf die Frak­tur zurück­zu­füh­ren, so Flo­rian Hard­wig. Bis in die Mitte des 20. Jahr­hun­derts war die­ses w in Deutsch­land häu­fi­ger anzu­tref­fen, wie die Fas­sa­den­re­klame eines Mem­min­ger Schreib­wa­ren­ge­schäfts zeigt. Heut­zu­tage besit­zen aller­dings nur wenige Fonts die­ses eigen­wil­li­gen w. Meine Favo­ri­ten sind FF Hertz und die für Land­kar­ten ver­wen­dete Kur­siv­schrift. In die­ser Liste fin­dest Du wei­tere Schrif­ten.

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Ugly Business?

Antwerpen ist der weltweit wichtigste Diamantenhandelsplatz der Welt. Neben vier Diamantenbörsen sind hier etwa 1600 Diamantenfirmen angesiedelt. Als ich bei einem Stadtrundgang durch das Diamentenviertel lief, waren die Geschäfte wegen Sabbats geschlossen. Merkwürdig, die Fassaden und Beschriftungen scheinen im grassen Widerspruch zur Kostbarkeit des Rohstoffs Diamant zu stehen.

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5 praktische Werkzeuge für die rasche Schriftidentifizierung

Im Gestalteralltag taucht immer mal wieder ein unbekannte Schrift auf, die für eine akute Adrenalinausschüttung sorgt. Die wäre doch was für ein CD oder ein Magazinlayout … Guter Rat bei der Identifizierung muss nicht teuer sein, denn es gibt nützliche Helfer für umsonst. Hier stelle ich kurz 5 dieser Werkzeuge vor.

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Italy, stencils and social media type hype — an interview with Fred Smeijers

Fred Smei­jers hands out advice how to improve let­ter shapes

During the ISIA Type Design Week 2015 I had the pleasure of talking to Fred Smeijers about this workshop, what students can learn by using stencils and about type design in general.

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Rückblick auf die ISIA Urbino Type Design Week 2015

Im Juli nahm ich an der ISIA Urbino Type Design Week teil. Der Intensiv-​Workshop wird seit 2011 vom »Istituto Superiore per le Industrie Artistiche« angeboten und stand, wie letztes Jahr, unter der Leitung des Type Designers, Forschers und Lehrers Fred Smeijers. Im ersten Teil berichte ich über meine Erfahrungen als Teilnehmer. Der zweite Teil ist ein Interview mit Fred Smeijers über sein Lehrkonzept und Schriftgestaltung.

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Unsere tägliche Illusion gib uns heute

»Diese Bilder lügen« lautet der Titel des sehr empfehlenswerten Dossiers in der aktuellen ZEIT. Ein Blick hinter die Kulissen der Medienbranche zeigt, wie heute Bilder inszeniert und bearbeitet werden, warum dies geschieht und wie sehr ethische Grenzen in der Frage nach Echtheit verschwimmen.

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Mein Wahrzeichen Hamburgs

Seit ich das erste mal in Hamburg war, liebe ich dieses Bauwerk. Wie ein Raumschiff schwebt es elegant und majestetisch über den Dächern der Stadt. Schon aus der Ferne prägt es die Stadtsilhouette und gibt mir Orientierung. Was wäre Hamburg ohne seinen Telemichel?

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