F***ing Fake Fabriken

Die Produktion und Verbreitung von Fake News ist ein riesiges Geschäft. Doch nicht erst seit Trumps Wahlkampf haben Lügen Hochkonjunktur. Früher war die öffentliche Lüge das Monopol der Mächtigen. Dank social media wurde die Desinformation »demokratisiert«: Jeder kann heute »alternative Wahrheiten« verbreiten und ein breites Publikum erreichen. Nicht immer stecken ideologische oder radikal-politische Absichten dahinter. Oft geht es einfach nur ums Geldmachen, so wie im mazedonischen Städtchen Veles, das als »Stadt der Lügen« berühmt wurde. Dort entstanden 2016 über 140 Fake News Websites, die darauf abzielten, Einfluss auf den US-Wahlkampf zu nehmen, um damit Werbeeinnahmen über facebook & co zu generieren.

»Desinformation versucht das Nachrichtenökosystem zu vergiften […]. Sie reduziert das Vertrauen in Institutionen aller Art und bringt Menschen dazu, der Politik entweder völlig zu entsagen oder sich starken Führern zuzuwenden.«

Ethan Zuckerman, Direktor des Center for Civic Media at MIT

In seinem Podcast-Feature Fake-Fabriken* klärt Tom Schimmeck auf, was Fake News eigentlich sind und spricht mit Wissenschaftlern, Journalisten, Fake News Machern und Konsumenten. Bei mir bleibt ein mulmiges Gefühl zurück, wenn ich höre, dass viele Menschen geradezu süchtig sind nach Verschwörung und Empörung einerseits und dass die Demokratie unter der Last der Fake News zu zerbröseln droht.

Weitere Links zum Thema:
Veles, »Stadt der Lügen«; Artikel in der ZEIT Online vom 18.12.2016

Post-Truth, Buch von Lee McIntyre; Buchbesprechung des Anfang 2018 erschienenen Titels über den Begriff des »Postfaktischen«

* Das NDR-Radio-Feature Fake Fabriken kann bis 18.11.2019 angehört und heruntergeladen werden.

Tipps zum Kauf der passenden Kamera*

Möchtest Du Fotografie lernen und Dein Smartphone gegen eine richtige Kamera tauschen? Fein. In diesem Artikel findest Du Anregungen, was bei der Entscheidung für eine Kamera wirklich eine Rolle spielt. Vergiss das Marketinggeschwätz von Megapixeln, hohen ISO-​Werten und Sensorformaten.

Anmer­kung: Ich bin kein Profi-​Fotograf, son­dern schreibe aus Sicht eines begeis­ter­ten Hobby-​Fotografen. Meine The­men­schwer­punkte sind Stra­ßen­fo­to­gra­fie und Stadt­land­schaf­ten.

Wäh­rend der vor­letz­ten Apple Key­note jubelte das Publi­kum, als bei den neuen iPho­nes ein foto­gra­fi­sches Super­fea­ture vor­ge­stellt wurde. Der Benut­zer kann die Schärfen­tiefe in der fer­ti­gen Auf­nahme nach­träg­lich ver­än­dern und so Per­so­nen oder Objekte durch Weich­zeich­nung des Hin­ter­grunds frei­stel­len. Die Weich­zeich­nung nennt man Bokeh und war bis dato eines der Pro-​Kaufargumente für Sys­tem­ka­me­ras. Warum soll man sich über­haupt noch eine »rich­tige« Kamera zule­gen, wenn die Smart­pho­nes schon so nah dran sind? Für Nicht-​Profis ist es tat­säch­lich unüber­sicht­lich, sich im Kame­ra­markt zurecht zu fin­den. Die Her­stel­ler über­tref­fen sich jedes Jahr bei den Mega­pi­xel­zah­len. Unter dem Stich­wort Sen­sor­for­mat tum­meln sich ver­schie­dene Klas­sen von Micro Four Thirds (MFT), über APS‑C, Mit­tel­for­mat bis hin zum Voll­for­mat. Astro­no­misch hohe ISO-​Werte ermög­li­chen nahezu rausch­freie Auf­nah­men bei Dun­kel­heit. Big­ger sounds bet­ter. Stimmt. Auf dem ers­ten Blick. Doch sind diese tech­ni­schen Details wirk­lich eine Garan­tie, dass Du tolle Fotos machen kannst? Bei­trag zu Ende lesen

Luther und der Buchdruck

Am 31. Oktober 1517 – heute vor genau 500 Jahren – veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasses. Der Überlieferung nach schlug er seine Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche und schickte sie mit Briefen an kirchliche Vorgesetzte. Dank des damals bereits etablierten Buchdrucks konnten sich die Thesen rasch im ganzen Land verbreiten.

Schrift und ihre soziokulturellen Auswirkungen

Vor der Erfin­dung der Schrift war die mensch­li­che Kul­tur auf die Leis­tungs­fä­hig­keit des Gedächt­nis­ses beschränkt. Eine kleine, eli­täre Gruppe von Pries­tern, Drui­den und Scha­ma­nen bewahrte das Wis­sen, tra­dierte es und gab es wei­ter. Mit der Schrift­ent­wick­lung ließ sich zuvor münd­lich über­lie­ferte Kul­tur in Stein, auf Papy­rus, Per­ga­ment, oder spä­ter Papier, fest­hal­ten (1). Der Mensch besaß nun einen »aus­ge­la­ger­ten« Spei­cher. Durch die Nie­der­schrif­ten von Wis­sen konn­ten Schrift­ge­lehrte an zeit­lich oder räum­lich ent­fern­ten Erfah­run­gen teil­ha­ben und diese ver­brei­ten. Infol­ge­des­sen führ­ten nun auch kom­ple­xere Orga­ni­sa­tio­nen der sozia­len Gemein­schaf­ten zur Bil­dung von Stadt­staa­ten und Beam­ten­bü­ro­kra­tien.

Zu Beginn blieb die Ver­brei­tung schrift­lich fixier­ter Infor­ma­tio­nen in ihrer räum­li­chen, zeit­li­chen und sozia­len Dimen­sion sehr begrenzt. Die Kos­ten für hand­ge­schrie­bene Manu­skripte waren außer­or­dent­lich hoch. Erst die Erfin­dung des Buch­drucks im 15. Jahr­hun­dert ver­än­derte alles. Inner­halb kür­zes­ter Zeit gin­gen aus ihm zwei wesent­li­che Wir­kungs­be­rei­che her­vor: der tech­no­lo­gi­sche und der sozio­kul­tu­relle. Für die Tech­nik der Neu­zeit wurde der Buch­druck zum ers­ten Modell arbeits­tei­li­gen, indus­tri­el­len Pro­du­zie­rens. Ande­rer­seits bat die Ver­viel­fäl­ti­gung nun die Mög­lich­keit, welt­li­che, kirch­li­che und wis­sen­schaft­li­che Texte der Eli­ten zu ver­brei­ten. Diese mas­sen­haft publi­zier­ten Texte erschüt­ter­ten die Welt in ihrer alten Ord­nung (2).

Mar­shall McLu­han sprach von der »Gutenberg-​Galaxis« um der Bedeu­tung die­ser tech­ni­schen Erfin­dung Nach­druck zu ver­lei­hen. Mit dem Buch­druck konnte man sei­ner­zeit Gedruck­tes in unvor­stell­ba­rer Geschwin­dig­keit, Menge und zu güns­ti­gen Prei­sen her­stel­len (3). Damit wurde das Mono­pol der Klos­ter­bi­blio­the­ken und des Adels gebro­chen. Der kleine Markt der Latein-​sprechenden und ‑lesen­den Bil­dungs­elite reichte bald nicht mehr aus, um das Ange­bot an Büchern abzu­de­cken. Ein drin­gen­des Bedürf­nis nach natio­na­len Schrift­spra­chen und einem ent­spre­chen­den natio­na­len Buch­markt formte sich. Mit der Ent­wick­lung von öko­no­misch güns­ti­gen Büchern ent­stan­den große Lai­en­le­se­ge­mein­schaf­ten, die kein Latein spra­chen und lasen. Die neu ent­stan­de­nen Gemein­schaf­ten ent­wi­ckel­ten sich all­mäh­lich zu natio­na­len Sprach- und Lese­ge­mein­schaf­ten (4).

Luthers Einfluß auf die deutsche Sprache

Mar­tin Luther ver­dankt sein ein­fluss­rei­ches Wir­ken vor allem der Druck­kunst: 1522 über­setzte er die Bibel aus dem Latei­ni­schen ins Deut­sche, und führte Sprach­be­griffe ver­schie­de­ner natio­na­ler Dia­lekte zu einer ein­fa­che­ren und all­ge­mein ver­ständ­li­chen »deut­schen Spra­che« zusam­men. Wort­schöp­fun­gen wie »Macht­wort«, »fried­fer­tig« oder »Läs­ter­maul« gehen auf ihn zurück. Mit Hilfe des Buch­drucks ver­brei­tete er seine refor­ma­to­ri­schen Ideen in sei­ner grif­fi­gen deut­schen Spra­che, so dass sich heute Ham­bur­ger und Bay­ern – über­wie­gend – des­sel­ben Wort­schat­zes bedie­nen (5)

1. otl aicher. typographie. Verlag Ernst & Sohn, Berlin
1988. S.78
2. Claus W. Gerhardt. Geschichte der Druckverfahren.
Teil 2 – Der Buchdruck. Stuttgart 1975. S.5
3. Ebd. S.10
4. Peter Ludes. Einführung in die Medienwissenschaft. Erich Schmidt Verlag. Berlin 1998. S.79
5. Wem hat Luther „aufs Maul geschaut“? [aufgerufen am 31.10.2017]

Fake News? Achtung, Fakten!

Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen aber sie haben Hochkonjunktur. Durch soziale Netze befeuert, breiten sich Ideen aus, egal wie widersprüchlich und unglaubwürdig sie sind: Sogenannte Reichsbürger behaupten, die Bundesrepublik Deutschland existiere gar nicht. US-​Präsident Trump torpediert Medien und Gesellschaft mit Fake News. Die Brexit-​Befürworter haben Ihre Anti-​Europa-​Kampagne ganz bewusst mit falschen Fakten geführt.

Im Bay­ern 2‑Thementag dreht sich heute alles um das Thema Ver­schwö­run­gen. Wie funk­tio­nie­ren Ver­schwö­run­gen, wer pro­fi­tiert davon, wie kann man sie am bes­ten ent­lar­ven?

Fake World – »Lügen haben lange Beine«
Manu­skript zur BR2-​Sendung Jazz & Poli­tik vom 4.3.2017

Wer­te­zer­fall – Zur Glaub­wür­dig­keit von Poli­tik und Medien in »post­fak­ti­schen« Zei­ten
Pod­cast der Reihe SWR2 Wis­sen Aula vom 26.2.2017

Trans­me­dia­les Pro­jekt »Die Welt­herr­schaft«
Ver­schwö­rungs­theo­rien nach­voll­zie­hen und selbst zusam­men­stel­len

Unsere tägliche Illusion gib uns heute

»Diese Bilder lügen« lautet der Titel des sehr empfehlenswerten Dossiers in der aktuellen ZEIT. Ein Blick hinter die Kulissen der Medienbranche zeigt, wie heute Bilder inszeniert und bearbeitet werden, warum dies geschieht und wie sehr ethische Grenzen in der Frage nach Echtheit verschwimmen.

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Brauchen wir noch Tageszeitungen?

Die Zeitungsbranche kämpft um ihre Existenz. Dem SPIEGEL zufolge fallen die Auflagen großer deutscher Tageszeitungen rasant: innerhalb von 15 Jahren schrumpfte die Auflage des Hamburger Abendblatts von 313.000 auf 190.000, die Auflage der B.Z. von 288.000 auf 133.000 Exemplare.*

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Bildmanipulation beim SPIEGEL

Fotos können durch das Einfügen von Bildelementen eine andere Bedeutung erhalten. In Verbindung mit Text ist dies ein wirksames Mittel, um falsche Tatsachen zu konstruieren. Auch seriöse Nachrichtenmagazine bedienen sich dieses Mittels, um Aufmerksamkeit und Auflage zu steigern.

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Bildmanipulation im Boulevardjournalismus

Bilder umgehen viele Kontroll- und Kritiksperren, denen die mündliche und schriftliche Kommunikation ausgesetzt ist. Im Gegensatz zu jeder anderen Form der Kommunikation kann man zu einem Bild nicht »nein« sagen. Sobald man es sieht, beginnt es zu wirken. In einer kleinen Serie stelle ich Beispiele vorsätzlicher Bildmanipulation in den Massenmedien vor.

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Bilder regieren unser Leben — Essay

Dieses Essay handelt von der visuellen Manipulation in den Massenmedien. Der Fokus liegt auf der Manipulation durch Bilder (und Text) in TV, Web, Social Media, Zeitungen.

Bedeutung des Begriffs Manipulation

Das Wort Mani­pu­la­tion stammt ursprüng­lich aus dem Latei­ni­schen und bedeu­tete »mit der Hand fül­len« (manu plere). Über Frank­reich gelangte es im 18. Jahr­hun­dert nach Deutsch­land und wurde in der Medi­zin ver­wen­det. Es bedeu­tete nun »hand haben«. Den nega­ti­ven Bei­geschmack erhielt »Mani­pu­la­tion« erst nach 1945. Der Theo­loge, Phi­lo­soph und Wis­sen­schaft­ler Rupert Lay hat den Begriff in einen knap­pen Satz defi­niert »›Mani­pu­la­tion‹ ist Ver­hal­tens­be­ein­flus­sung zu frem­den Nut­zen.« (1) Spricht man vom »frem­den Nut­zen«, so ist damit der Nut­zen des Beein­flus­sen­den (Absen­der) oder eines Drit­ten gemeint, nicht jedoch der Nut­zen des Beein­fluss­ten (Emp­fän­ger).

Medi­en­ma­ni­pu­la­tion bezeich­net eine tat­säch­li­che oder ver­meint­li­che Mani­pu­la­tion der öffent­li­chen Mei­nung durch die Medien (Wiki­pe­dia). Der Medi­en­wis­sen­schaft­ler Chris­tian Schicha beschreibt die Mani­pu­la­tion von Bild­ma­te­rial als »die mit einer Täu­schungs­ab­sicht ver­bun­dende inten­tio­nale Ver­än­de­rung von Infor­ma­tio­nen u.a. durch Aus­wahl, Zusätze oder Aus­las­sun­gen«. (2)

Bildung — auch eine Frage der visuellen Kompetenz

Wenn wir von »Bil­dung« spre­chen, ver­ste­hen wir den Begriff im ety­mo­lo­gisch bekann­ten Sinn. Der Bele­sene, Schrift­kun­dige ist gebil­det. Er scheint immer im Bilde zu sein, da er sich von vie­len Din­gen ein Bild machen kann und auch andere ins Bild set­zen kann. Unsere west­li­che Kul­tur grün­det auf einer Schrift­kul­tur. Denn Wis­sens­er­mitt­lung bedeu­tet in der Regel, Texte zu lesen oder zu schrei­ben. Doch bereits vor der Ein­füh­rung des Inter­nets wurde die tra­di­tio­nelle Vor­herr­schaft der Schrift zuneh­mend in Frage gestellt. Im 19. Jahr­hun­dert wurde die Foto­gra­fie erfun­den und eröff­nete völ­lig revo­lu­tio­näre, neue Mög­lich­kei­ten der Wahr­neh­mung. Das 20. Jahr­hun­dert stand vor allem im Zei­chen des Films. Zu Beginn des neuen Jahr­hun­derts waren Pro­duk­tion und Kon­sum von Bil­dern, ob als Foto oder Film, bereits popu­lä­rer Bestand­teil der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft. (3) Durch die Medien stürzt eine Sinn­flut auf uns ein, deren Kraft und Wucht wir uns kaum wider­set­zen kön­nen. Wenn wir in die­ser Flut nicht unter­ge­hen wol­len, müs­sen wir uns eine, der schrift­li­chen Kom­pe­tenz ver­gleich­ba­ren, visu­el­len Kom­pe­tenz erar­bei­ten. (4)

Die Macht des Bildes

Das Bild ist all­ge­gen­wär­tig, nicht nur in den Medien, in unse­rer unmit­tel­bar umge­ben­den Umwelt son­dern auch in unse­ren Köp­fen. Schlie­ßen wir die Augen, sehen wir men­tale Bil­der. Der Psy­cho­loge Rudolf Arn­heim bringt diese Gege­ben­heit auf den Punkt: es gibt »kein Den­ken ohne irgend­eine Art von Bild.« Bil­der sind Erin­ne­run­gen und nach der Auf­fas­sung des Phi­lo­so­phen Wal­ter Ben­ja­min könne die Ver­gan­gen­heit nur als Bild fest­ge­hal­ten wer­den. Tat­säch­lich gibt es geschichts­lose Bil­der (Vir­tual Rea­lity), aber keine Geschichte ohne Bil­der. (5)

Fast alle Men­schen neh­men die Welt durch den Augen-​Blick wahr. Bereits in frü­hes­ter Kind­heit ler­nen wir, die Welt in Bil­dern zu ver­ste­hen. Ohne es zu mer­ken, unter­lie­gen wir der sug­ges­ti­ven Kraft der Bil­der, ihrer ein­fa­chen und direk­ten Spra­che. Ein Bild, das sich nach­hal­tig in unsere Erin­ne­rung ein­prä­gen soll, muss aus­drucks­stark sein und uns oft genug begeg­nen. Ein her­aus­ra­gen­des Ereig­nis — Skan­dal, Trauer oder Freude, Sieg oder Nie­der­lage, sinn­li­ches Ver­gnü­gen oder beson­de­rer Augen­blick — kann so zu einer Ikone im Gedächt­nis wer­den.

Wer die Bil­der beherrscht, der beherrscht die Köpfe.

Bill Gates for­mu­lierte die These: »Wer die Bil­der beherrscht, der beherrscht die Köpfe.« Aus die­ser Ein­sicht zog der Medi­en­gi­gant seine Schlüsse: er kauft(e) welt­weit Bild­ar­chive und Bild­rechte. Er ver­sucht zum Bei­spiel in den USA alle Rechte an Bil­dern in den Museen zu erhal­ten. Gates besitzt zur Zeit das Copy­right an etwa 100 Mil­lio­nen Foto­gra­fien und will diese nur noch in digi­ta­li­sier­ter Form der Öffent­lich­keit zugäng­lich machen. (6)

Bild und Gedächtnis

Jeder Kul­tur­kreis besitzt ein Reper­toire von Bil­dern und Sym­bo­len, um seine Welt dar­zu­stel­len und wahr­zu­neh­men. Sie bil­den die Grund­lage für eine auf Erfahrungs- und Erwar­tungs­wer­ten basierte Kom­mu­ni­ka­tion. »Unsere Erin­ne­rung an die Ver­gan­gen­heit lebt in Bil­dern, ebenso wie die Wahr­neh­mung der Gegen­wart und die Vision der Zukunft.« (7) Der Mensch nimmt stän­dig bild­hafte Ein­drü­cke auf. Er sieht und ent­schlüs­selt Bil­der, ver­gleicht und ord­net das Gesche­hen den Erfah­run­gen zu. Der Erfah­rungs­ho­ri­zont wei­tet sich. Die Ab-​Bilder der Wirk­lich­keit bringt der Mensch in Ein­klang mit sei­nen Erfah­run­gen. Wahr­neh­mun­gen wer­den vom Gehirn regis­triert und anschlie­ßend akzep­tiert oder abge­lehnt. Als Gan­zes sind sie »Doku­men­ta­tion einer Wirk­lich­keit — das Abbild einer eige­nen indi­vi­du­el­len Welt.« Zugleich sind diese Wahr­neh­mun­gen auch Teil einer kol­lek­ti­ven Wirklichkeits-​Reproduktion. (8)

Stän­dige Bild­wie­der­ho­lun­gen geben Inhal­ten Kon­tur, schaf­fen Wirk­lich­keit und his­to­ri­sches Bewusst­sein. Dabei wird das kol­lek­tive Gedächt­nis von kul­tu­rel­len, poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen geprägt. Was bedeu­tet über­haupt »Wirk­lich­keit«? Es gibt die reale Welt mit ihrer vier­di­men­sio­na­len Raum­zeit und es gibt eine Pro­jek­tion die­ser Welt in zwei­di­men­sio­na­len Abbil­dern. Falls der Betrach­ter keine Mög­lich­keit besitzt, den Wahr­heits­ge­halt der Bil­der zu über­prü­fen, so ist er den Abbil­dern der Welt aus­ge­lie­fert. Das Bei­spiel einer Ber­li­ner Vor­schul­klasse soll dies ver­deut­li­chen: im Mal­un­ter­richt wur­den die Kin­der auf­ge­for­dert, einen Bau­ern­hof zu malen. In einer Reihe der fer­ti­gen Zeich­nun­gen gra­sen weiß gefleckte lila Kühe neben dem Gehöft. Offen­bar haben diese Kin­der mehr Reklame als Kühe in freier Natur zu Gesicht bekom­men. Sie neh­men die Wer­bung als Aus­schnitt der Wirk­lich­keit wahr. Doch wie viel mehr wis­sen Erwach­se­nen tat­säch­lich von der Wirk­lich­keit? (9)

Seit­dem es Bil­der gibt, sind die Men­schen von ihnen fas­zi­niert und kön­nen sich ihrer Magie kaum ent­zie­hen. Diese Wir­kungs­macht wurde bereits früh erkannt und zu Nutze gemacht: Bil­der der Macht waren die Folge. Bereits in der Antike demons­trier­ten Herr­scher­por­traits auf Mün­zen oder Sie­geln Macht­fülle und Größe des Herr­schen­den. Es galt der Grund­satz »je ste­reo­ty­per die Bild­welt, je aus­druck­stär­ker das ein­zelne Bild, desto dau­er­haf­ter blei­ben die Inhalte im Gedächt­nis haf­ten.« (10) Die römisch-​katholische Kir­che ist ein beein­dru­cken­des Bei­spiel für die per­fekte Umset­zung die­ser Ein­sich­ten. So ent­stam­men die wir­kungs­mäch­tigs­ten und bestän­digs­ten Bil­der­wel­ten des Abend­lan­des der christ­li­chen Reli­gion. Zu einer Zeit, als die Men­schen weder schrei­ben noch lesen konn­ten, ver­kün­de­ten und fes­tig­ten Bil­der den Glau­ben. Ein­zel­mo­tive füg­ten sich durch Varia­tio­nen eines Gene­ral­the­mas zu einem ganz­heit­li­chen Welt­bild zusam­men. Monu­men­tale Altar­bil­der und Kir­chen­fens­ter erzeug­ten Bil­der und Vor­stel­lun­gen von Him­mel und Hölle, Sün­den­fall und Erlö­sung. Sie beein­fluss­ten das Den­ken und präg­ten das Leben vie­ler Men­schen. Vor die­sem Hin­ter­grund hat sich die Wen­dung »Wir glau­ben, was wir sehen« und »wir sehen, was wir glau­ben« ver­brei­tet. (11)

Die Erfin­dung der Foto­gra­fie in der ers­ten Hälfte des 19. Jahr­hun­derts brachte einen völ­lig neuen Umgang mit Bil­dern und der Wahr­neh­mung von Bil­dern. Bis zu die­sem Zeit­punkt waren Bil­der künst­le­ri­sche Arte­fakte mit Kult­cha­rak­ter. Gemälde, Zeich­nun­gen druck­gra­fi­sche Dar­stel­lun­gen oder Skulp­tu­ren besa­ßen vor allem sym­bo­li­sche Bedeu­tun­gen. Die Foto­gra­fie dage­gen war von Anfang an mit dem Schein der Objek­ti­vi­tät umge­ben. Mit dem Foto konnte man nun offen­bar bezeu­gen, dass sich ein Ereig­nis tat­säch­lich in einer bestimm­ten Art und nicht anders zuge­tra­gen hatte. Es ent­stand eine neue Welt­wahr­neh­mung auf­grund der ver­meint­lich objek­ti­ven Repro­duk­tion.

Der rasante tech­ni­sche Fort­schritt in den letz­ten Jahr­zehn­ten des 19. Jahr­hun­derts ebnete dem Foto­jour­na­lis­mus den Weg. Mit der Pres­se­fo­to­gra­fie stand nun ein neues Nach­rich­ten­ele­ment zur Ver­fü­gung, das Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten zu einem neuen Erschei­nungs­bild und neuer Qua­li­tät ver­half. Seit­her wirbt die Presse mit der Echt­heit der Bil­der. Die Betrach­ter wer­den zu Augen­zeu­gen der Geschichte rund um den Glo­bus. (12)

Bil­der wer­den zu Iko­nen ver­ein­facht (und über­höht), Per­so­nen zu Mythen ver­klärt und Geschich­ten zu Legen­den sti­li­siert.

Poli­tik, Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Jour­na­lis­mus instru­men­ta­li­sie­ren die von Bil­dern aus­ge­hende Macht und nutz­ten die Bild­gläu­big­keit der Men­schen aus. Bil­der wer­den zu Iko­nen ver­ein­facht (und über­höht), Per­so­nen zu Mythen ver­klärt und Geschich­ten zu Legen­den sti­li­siert. Augen­bli­cke wer­den durch ihre stän­dige Wie­der­ho­lung zu Iko­nen, Pro­pa­gan­da­bil­dern und Meta­phern für den Zeit­geist. Das Kon­ter­fei des Revo­lu­tio­närs Ché Gue­vara oder Ein­stein mit aus­ge­streck­ter Zunge gehö­ren zu die­ser Kate­go­rie. Die Men­schen kon­su­mie­ren diese Bil­der und weh­ren sich nicht gegen das Wahr­neh­men in Ste­reo­ty­pen. Ganz im Gegen­teil — wir sind dank­bar für jede Form der Ver­ein­fa­chung. Bil­der redu­zie­ren Kom­ple­xi­tät, sie hel­fen uns, in unse­rer zu viel­schich­ti­gen, kom­pli­zier­ten Welt zurecht­zu­fin­den. Ande­rer­seits ver­hin­dern sie, ein eige­nes, reflek­tier­tes und dif­fe­ren­zier­tes Bild von der Wirk­lich­keit zu schaf­fen. (13)

Moderne Dik­ta­tu­ren und beson­ders abso­lu­tis­ti­sche Herr­schafts­for­men bestim­men über das »Bild-​Inventar« einer Nation, das über poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Sta­bi­li­tät oder Chaos ent­schei­det. Die Ideo­lo­gien des Natio­nal­so­zia­lis­mus und Sta­li­nis­mus bele­gen dies auf beängs­ti­gende Weise. Wenn wir heute ihre Pro­pa­gan­da­bil­der betrach­ten, fra­gen wir uns, wie die Men­schen damals sol­chen Bil­dern erlie­gen konn­ten. Warum fan­den sol­che Welt­bil­der Aner­ken­nung und Anhän­ger? Die Foto­gra­fin Giséle Freund schrieb dazu: »Die Macht des Bil­des liegt in sei­ner Unmit­tel­bar­keit, und hier liegt auch sein Gefahr.« (14) Die Natio­nal­so­zia­lis­ten lie­ßen selbst Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger offi­zi­ell als »sinn­volle indus­tri­elle Kom­plexe« erschei­nen. In einem bebil­der­ten Arti­kel über das KZ-​Dachau stellte die Münch­ner Illus­trierte Presse 1933 die Vor­züge des Lagers dar, in dem »Men­schen zur Arbeit und Dis­zi­plin erzo­gen wer­den«. Aus­ge­las­sene Bade­sze­nen soll­ten den Ein­druck von Frei­zeit und Ent­span­nung sug­ge­rie­ren. Ver­schwie­gen wurde, dass der Foto­graf nicht Häft­linge, son­dern Auf­se­her abge­lich­tet hatte. Mit dem Unter­gang des Drit­ten Rei­ches 1945 ver­schwan­den auch die ideo­lo­gisch geform­ten Bil­der eines gigan­to­ma­ni­schen Welt­bil­des aus dem All­tag. (15)

In West­deutsch­land tra­ten die Bil­der der Alli­ier­ten an des­sen Stelle. Bil­der und Bild­wel­ten unter­lie­gen einem dyna­mi­schen Pro­zess: sie kom­men und gehen, ver­schwin­den aus dem öffent­li­chen Bewusst­sein, wer­den unter­drückt, ver­ges­sen oder ver­drängt. Der Zusam­men­bruch des Ost­blocks ließ die Bil­der­welt der DDR ins Abseits gera­ten und man­ches bereits aus der Erin­ne­rung löschen. Im Wett­rüs­ten um die glaub­wür­di­ge­ren Bil­der hatte der Wes­ten die Nase vorn. Die absurde Dar­stel­lung der höl­zern insze­nier­ten Fei­er­lich­kei­ten zum 40. Jah­res­tag der Grün­dung der DDR musste im Okto­ber 1989 gegen die bewe­gen­den Bil­der der Republik-​Flüchtlinge aus der Pra­ger Bot­schaft ankämp­fen. Als jedoch nur sechs Wochen spä­ter die Mauer fiel, ver­lor der SED-​Staatsapparat völ­lig die Bild­ge­walt: den Bil­dern von end­lo­sen Men­schen­mas­sen, die über die geöff­ne­ten Grenz­über­gänge nach West-​Berlin und West­deutsch­land ström­ten, konnte er nichts mehr an sta­bi­li­sie­ren­den Bil­dern ent­ge­gen­set­zen. Ein gan­zes Welt­bild war ins Wan­ken gera­ten. Weder alte Pro­pa­gan­da­bil­der, noch per­sön­li­che und kol­lek­tive Erin­ne­run­gen hiel­ten den glaub­wür­di­ge­ren und ver­hei­ßungs­vol­len Bil­der des Wes­tens stand. Die DDR war auf Dauer bloß­ge­stellt. (16)

2011 wird als Jahr des Ara­bi­schen Früh­lings in die Geschichte ein­ge­hen. Mit dem Über­sprin­gen der Revo­lu­tion von Tune­sien auf Ägyp­ten und wei­te­ren Staa­ten war in den Medien von einer »Social-​Media-​Revolution« die Rede. Als Bei­spiel wird hier die Rolle des Microblog-​Dienstes Twit­ter und des sozia­len Netz­wer­kes Face­book her­vor­ge­ho­ben. Dass es zwin­gende kau­sale Zusam­men­hänge zwi­schen den Auf­stän­den und der Ver­wen­dung digi­ta­ler Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel gibt, wird unter Medi­en­fach­leu­ten und selbst unter betei­lig­ten Akti­vis­ten kon­tro­vers dis­ku­tiert. Die Bild­herr­schaft liegt solange in den Hän­den der Herr­schen­den, wie es ihnen gelingt, die Mas­sen­me­dien zu kon­trol­lie­ren und aus­län­di­sche Bericht­erstat­tung zu ver­hin­dern.

Abbild und Wirklichkeit

Die ame­ri­ka­ni­sche Publi­zis­tin Susan Sonn­tag sprach bereits in den Sieb­zi­ger Jah­ren ange­sichts der zuneh­men­den Zahl von ver­öf­fent­lich­ten Bil­dern von einem »foto­gra­fi­schen Recy­cling der Wirk­lich­keit.« im Sinne einer Dupli­zie­rung des Lebens im und durch das Bild. Heute scheint die Fest­stel­lung völ­lig ent­ge­gen­ge­setzt zu lau­ten: »Bil­der ver­drän­gen, ja erset­zen sogar die Wirk­lich­keit. Reality-​TV, Soaps, Lifestyle-​Magazine, Wer­bung und Nach­rich­ten­pro­duk­tio­nen die­nen als Vor-​Bilder und schrei­ben das Dreh­buch für den All­tag und das Leben des Kon­su­men­ten.« (17) Ange­sichts die­ser Medi­en­ent­wick­lun­gen ist es nicht ver­wun­der­lich, wie abhän­gig wir von den insze­nier­ten Bil­dern sind und wie leicht­gläu­big wir mit und in ihnen leben. Wir kön­nen uns der schnel­len und schein­bar prä­zi­sen Repro­duk­tion von Wirk­lich­keit durch Foto und Film nicht ent­zie­hen. Chris­tian Gau­jolle äußerte sich im Juli 1998 anläss­lich eines Kon­gres­ses zum Thema »Bil­der des Wirk­li­chen, Bil­der des Vir­tu­el­len«: »Bis in die jüngste Zeit, in der man begon­nen hat, die Glaub­wür­dig­keit der Medien anzu­zwei­feln, galt beson­ders: Das ist ein Pres­se­foto, also ist es wahr.« (18) Gerade wir Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gner soll­ten es bes­ser wis­sen. Kein Bild ist authen­tisch, kein Foto objek­tiv. Der Foto­graf oder Kame­ra­mann ent­schei­det aus sei­ner sub­jek­ti­ven Sicht. Er wählt den ver­eng­ten Bild­aus­schnitt, bestimmt Ort und Zeit und gibt Blick­win­kel und Objekt vor — er insze­niert. Ein Bild besitzt weder prä­zise Infor­ma­tion noch eine objek­tive Wirk­lich­keit, denn es kann als Abs­trak­tion nur eine redu­zierte Anzahl von (bestimm­ten) Qua­li­tä­ten eines abge­bil­de­ten Gegen­stan­des wie­der­ge­ben. (19)

Der popu­läre Glaube, dass Abbil­dun­gen der Wirk­lich­keit wahr sind, begüns­tigt die Mani­pu­la­tion und ver­lei­tet dazu, Bil­der zu (ver)fälschen. Bereits viele Jahr­zehnte vor der Ent­wick­lung von Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­men war die Retu­sche weit ver­brei­tet. Foto­gra­fien wur­den nach­be­ar­bei­tet, wenn das Ori­gi­nal nicht den Vor­stel­lun­gen des Foto­gra­fen oder Auf­trag­ge­bers ent­spra­chen. Das Glät­ten von läs­ti­gen Haut­fal­ten war im Ver­gleich zu poli­tisch moti­vier­ten Kor­rek­tu­ren gera­dezu harm­los. Je nach Ein­stel­lun­gen, Inter­es­sen oder Abhän­gig­kei­ten der Foto­gra­fen und des Her­aus­ge­bers einer Zei­tung, rückte man die Wirk­lich­keit durch den Aus­schnitt zurecht, blen­det Details aus oder foku­siert diese. Geschichts­ver­fäl­schung durch retu­schierte Bil­der war und ist an der Tages­ord­nung. (20)

Die Ent­wick­lung und Ein­füh­rung der digi­ta­len Foto­gra­fie ist noch zu frisch, um bereits alle poli­ti­schen, gesell­schaft­li­chen und wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen vor­her­zu­se­hen. Mit Sicher­heit ver­än­dert das digi­tale Bild jedoch unsere Wahr­neh­mung der Wirk­lich­keit. Die Tech­nik nimmt Ein­fluss auf das Sehen und führt zu Seh­ge­wohn­hei­ten. Bei der ana­lo­gen Foto­gra­fie wird das Bild auf­ge­nom­men und durch einen foto­che­mi­schen Pro­zess auf ein Trä­ger­ma­te­rial »geschrie­ben«. Das digi­tale Bild wird Punkt für Punkt, Zeile für Zeile (ein)gelesen und als binä­rer Code gespei­chert. Das Bild wird trä­ger­los kon­ser­viert und für jede vor­stell­bare »Reani­ma­tion« zugäng­lich. An die­ser »Schnitt­stelle« erlischt seine Beweis­kraft, denn »die elek­tro­ni­sche Kopie kann zu jeder Zeit an jedem Ort in jeder Form und mit jedem Inhalt wie­der belebt wer­den.« (21) Wir wei­sen den Bil­dern zwar wei­ter­hin einen inde­xi­ka­li­schen Bezug zum Rea­len, zum tat­säch­lich »Gewe­se­nen« des Kör­pers vor der Kamera zu, aber unsere Vor­stel­lung die­ser Bil­der ver­mischt sich mit Zwei­fel und Angst. »Es ist gewe­sen« lau­tet nach Roland Bar­t­hes der Gedanke der Foto­gra­fie und begrün­det ihre Fas­zi­na­tion. Das digi­tale Bild nimmt der Foto­gra­fie nun end­gül­tig den Glau­ben an die objek­tive Dar­stel­lung, an die »Wirk­lich­keit«. (22) Das Wirk­li­che weicht dem Kal­ku­lier­ten, das jetzt zur Wirk­lich­keit wird. (23)

Literatur:
1 Rupert Lay. Manipulation durch die Sprache. Frankfurt a.M. /​ Berlin, 1995
2 Christian Schicha. Bildmanipulation. Visuelle Strategien am Beispiel politischer Motive. Vor­trag an der Uni Marburg, 8.11.2006
3 Christoph Hamann. Bilderwelten und Weltbilder. Fotos die Geschichte(n) mach(ten). Berlin 2001, S. 6f
4 Peter Ludes. Einführung in die Medienwissenschaften. Entwicklungen und Theorien. Berlin 1998, S. 154
5 Christoph Hamann. S. 6
6 Ebd. S. 7
7 Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, (HG). Bilder, die lügen. Begleitbuch zur Ausstellung. Bonn 2000, S. 11
8 Ebd. S. 11
9 Ebd. S. 6f
10 Ebd. S. 11
11 Ebd. S. 11
12 Ebd. S. 12
13 Ebd. S. 13
14 Ebd. S. 15
15 Ebd. S. 15
16 Ebd. S. 15
17 Christoph Hamann. S. 17
18 Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, (HG). S. 16
19 Klaus Sachs-​Hombach u. Klaus Rehkämper. Bild–Bildwahrnehmung–Bildverarbeitung. Berlin 1998, S. 23
20 Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, (HG). S. 16
21 Hubertus v. Amelunxen, Stefan Iglhaut, Florian Rötzer, (HG). Fotografie nach der Fotografie. Verlag der Kunst. München 1996, S. 109
22 Ebd. S. 123
23 Ebd. S. 109