Wie Typografie die Leinwand eroberte

From Paper to screen  ist eine her­vor­ra­gende Ani­ma­tion von Thi­bault de Four­nas. Er zeigt die Evo­lu­tion der Typo­gra­fie vom Papier auf die Kino­lein­wand.
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Hilfe bei InDesign-​Fragen

ID-IconInDe­sign ist das Schwei­zer Mes­ser des DTP und ePub — der Funk­ti­ons­um­fang schier unend­lich. Doch oft ver­ste­cken sich Fea­tures, die man gerade für ein Pro­jekt benö­tigt, in den Untie­fen des Menüs. Ent­we­der die Kol­le­gIn­nen wis­sen wei­ter oder Selbst­hilfe ist ange­sagt. Hier ein paar nütz­li­che Adres­sen im Inter­net:

Blogs
www.hilfdirselbst.ch
www.indesignsecrets.com
www.blogs.ulrich-media.ch
www.indesignscript.de

Video­trai­nings
www.video2brain.com (kom­mer­zi­ell)
www.tv.adobe.com/de

Pod­cast
www.indesign-podcast.de

Weblayouts mit typecast erstellen

In Photoshop* erstellte Weblayouts sind eine gängige Designpraxis. Vorteile sind der pixelgenaue Aufbau von Seiten und unbeschränktes Oberflächenstyling. Aber schon das Handling größerer Textmengen, sowie die Umsetzung in eine HTML-​Testumgebung ist umständlich und macht keinen Spaß. Ein großer Nachteil ist zudem Photoshops realitätsfernes Schrift-​Rendering. Beitrag zu Ende lesen

#Webfontday 2012

2010 war ein Mei­len­stein für Typo­gra­fie im Inter­net: das Font­for­mat WOFF wurde zum Stan­dard in der Browser- und Typede­sign­welt und mit typekit ging der erste große Webfont-​Hostingservice an den Start. End­lich konnte man Nicht-​Systemschriften als Echt­text in Web­sites ein­bin­den. Der erste Web­font­day im glei­chen Jahr leis­tete viel Auf­klä­rungs­ar­beit über die neuen Mög­lich­kei­ten und legte den Fokus auf Font­for­mate, Hin­ting, Brow­ser­kom­pa­ti­bi­li­tä­ten. Schwer­punkt bei der zwei­ten Ver­an­stal­tung waren Fall­stri­cke bei der typo­gra­fi­schen und tech­ni­schen Kon­zep­tion und Umset­zung von rea­len Pro­jek­ten.

»Type goes Inter­face« — Die Ankün­di­gung des nächs­ten Web­font­days ist viel­ver­spre­chend: »… Viele Web­sei­ten begeis­tern zwar durch ober­fläch­li­che tech­ni­sche Beson­der­hei­ten, schei­tern jedoch an der Ver­mitt­lung jeg­li­chen Inhalts. Die pure Inte­gra­tion von Web­fonts hilft da auch nicht wei­ter.«

Der Web­font­day wird am 10. Novem­ber von der Typo­gra­fi­schen Gesell­schaft Mün­chen (tgm) ver­an­stal­tet. Als Spre­cher sind u.a. ein­ge­la­den: David Ber­low (Font Bureau), Chris­tian Hanke (Edenspie­ker­mann), Indra Kup­fer­schmid (HBKSaar), Oli­ver Linke (Lazy­dogs Type­foundry), Adam Twar­doch (Font­lab).

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Man­che Dinge muss man lesen, um zu ver­ste­hen, zu wel­chen groß­ar­ti­gen Leis­tun­gen unser Gehirn fähig ist. Zum Bei­spiel die­sen auf den ers­ten Blick kryp­tisch wir­ken­den Satz:

Ehct ksras! Gmäeß eneir Sutide eneir Uvinisterät,ist es nchit witihcg, in wle­cehr Rne­flog­heie die Bsta­chu­ebn in eneim Wort snid, das ezni­ige was wcthiig ist, das der estre und der leztte Bst­ab­chue an der ritihcegn Pstoiin snid. Der Rset knan ein tto­aelr Bsin­öldn sein, ted­z­torm knan man ihn onhe Pemo­blre lseen. Das ist so, weil wir nicht jeedn Bsta­chu­ebn enzelin leesn, snde­ron das Wort als gze­ans enkre­enn. Ehct ksras! Das ghet wick­lirh! Und dfüar ghneen wir jrhla­eng in die Slhcue!

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Führe Schafe nicht in Versuchung

Der typo­gra­fi­sche Gestal­ter besitzt eine große Ver­an­wor­tung gegen­über der Bot­schaft und der Ziel­gruppe. Seine Auf­gabe ist es, eine ange­mes­sene typo­gra­fi­sche Über­set­zung zu fin­den. Dabei geht es um mehr als eine pas­sende Schrift­wahl und gefäl­lige Pro­por­tio­nen. Inhalt­li­che Gewich­tun­gen müs­sen sich in typo­gra­fi­schen Hier­ar­chien wider­spie­geln. Wich­tige Infor­ma­tio­nen müs­sen prio­ri­siert wer­den, wäh­rend gleich wich­tige Inhalte nicht dif­fe­ren­ziert wer­den dür­fen. Denn Hier­ar­chien sind Aus­druck von Macht­ver­hält­nis­sen. Diese poli­ti­sche Dimen­sion steckt in jeder Form schrift­lich fixier­ter Kom­mu­ni­ka­tion. Ein pro­mi­nen­tes Bei­spiel für miss­lun­gene typo­gra­fi­sche Gestal­tung war ein Papier­bo­gen, der den Lauf des Welt­ge­sche­hens ändern sollte.

Der US-​Präsidentschaftswahlkampf 2000

Im Herbst des Jah­res 2000 kämpf­ten der Repu­bli­ka­ner George W. Bush und der Demo­krat Al Gore um die US-​Präsidentschaft. Beide Kan­di­da­ten lie­fer­ten sich ein hei­ßes Kopf-​an-​Kopf-​Rennen, das auf der Ziel­ge­rade zur Farce wurde. Eine Ursa­che für das dama­lige Wahl­chaos war das kom­pli­zierte ame­ri­ka­ni­sche Wahl­sys­tem, bei dem nicht die Wäh­ler direkt abstim­men kön­nen. Statt­des­sen ist für die Beru­fung des US-​Präsidenten die Anzahl der Wahl­män­ner­stim­men aus­schlag­ge­bend. Die Wahl­män­ner wer­den den Bun­des­staa­ten nach ihrer Ein­woh­ner­zahl zuge­wie­sen. Für den Chef­pos­ten im Wei­ßen Haus benö­tigte einer der Kan­di­da­ten min­des­tens 270 Stim­men.

Zunächst schien Bush das Ren­nen zu machen, bis im Süden der USA Unstim­mig­kei­ten auf­tra­ten. Flo­rida wurde zum Brenn­punkt des Gesche­hens, da seine Wahl­män­ner­stim­men die Wahl ent­schei­den wür­den. Cor­pus Delicti war der Wahl­zet­tel des Ver­wal­tungs­be­zirks County Palm Beach. Um den vie­len älte­ren Bür­gern eine bes­sere Les­bar­keit des Wahl­zet­tels zu bie­ten, ver­grö­ßerte man die Schrift­dar­stel­lung. Diese gut gemeinte Maß­nahme führte jedoch zu einer miss­ver­ständ­li­chen Anord­nung der Kan­di­da­ten­rei­hen­folge. Die Liste musste auf zwei Spal­ten auf­ge­teilt wer­den, die leicht ver­setzt war. Al Gores Name tauchte an zwei­ter Stelle auf, direkt unter George W. Bush. Doch wegen des »Schmetterling-​Designs« musste der Wäh­ler das dritte Loch durch­boh­ren, um Gore seine Stimme zu geben. Als Folge wur­den im County Palm Beach 19120 Stim­men ungül­tig gezählt und viele Stim­men falsch zuge­ord­net.

Der Lochkarten-​Stimmzettel sollten eine schnelle Lesbarkeit durch Computer gewährleisten. Der Wähler musste den Stimmzettel in die sogenannte Wahlkladde schieben (ein Rahmen mit einer gelben Lochleiste) und ein Loch neben das Namensfeld des Kandidaten bohren. Weil sich die Namen der zehn Präsidentschaftskandidaten in größerer Schrifttype nicht in einer Spalte unterbringen ließen, wurden sie zweispaltig und leicht versetzt angeordnet. Durch das vorgegebene »Schmetterlings-​Design«, das es in Florida nur in Palm Beach gab, führte George W. Bush die linke Spalte vor Al Gore an. Gegenüber stand leicht versetzt der Name Pat Buchanans von der Reformpartei. Obwohl Gores Name an zweiter Stelle auftauchte, musste zur Wahl das dritte Loch von oben in den Stimmzettel gebohrt werden. Viele Wähler, die bei Pat Buchanan zupieksten und dann den Fehler bemerkten, bohrten daraufhin ein zweites Loch bei Al Gore, was die Ungültigkeit des Stimmzettels zu Folge hatte.

 

In den fol­gen­den fünf Wochen ent­brannte ein hef­ti­ger Streit zwi­schen Anhän­gern der Repu­bli­ka­ner und der Demo­kra­ten um die Recht­mä­ßig­keit der Stimm­ab­ga­ben. Ver­schie­dene Nach­zäh­lun­gen von Hand wur­den durch­ge­setzt und durch rich­ter­li­che Ver­fü­gun­gen wie­der gestoppt. Schließ­lich setzte das oberste Bun­des­ge­richt dem Trei­ben ein Ende: mit 5 zu 4 Stim­men lehn­ten die Ober­rich­ter die Hand­aus­zäh­lung von mehr als 40.000 unkla­ren Voten ab. Die Judi­ka­tive befand, dass die Zeit für eine »ver­fas­sungs­kon­forme Lösung« der unkla­ren Abstim­mungs­lage abge­lau­fen sei. Der demo­kra­ti­sche Kan­di­dat Al Gore konnte lan­des­weit und mög­li­cher­weise auch in Flo­rida die Stim­men­mehr­heit der Wäh­ler für sich ver­bu­chen. Doch sei­nem Her­aus­for­de­rer George W. Bush wurde ein offi­zi­el­ler Vor­sprung von 537 Stim­men (0,009%) bei 6 Mil­lio­nen Wäh­lern in Flo­rida zuge­spro­chen. Mit den resul­tie­ren­den 25 Wahl­män­ner­stim­men bekam er ins­ge­samt eine Stimme mehr, als er zum Sieg benö­tigte. Die Fol­gen der Prä­si­dent­schaft des George W. Bush sind uns bekannt.

Quellen:
SPIEGEL 46/​2000, SPIEGEL 51/​2000
www.wahlrecht.de

 

Die Süddeutsche ab morgen im neuen Layout

Es pas­siert nich allzu oft, dass eine tra­di­ti­ons­be­wusste Zei­tung ihr Erschei­nungs­bild umstellt. Vor weni­gen Wochen ging die Neue Zür­cher Zei­tung (NZZ) mit einem kom­plett neuen Infor­ma­ti­ons­por­tal online und setzt ganz klar auf den digi­ta­len Ver­triebs­weg (Web, E‑Paper, iPad-​App). Die Print- und Online­jour­na­lis­ten wur­den zu einer gro­ßen Redak­tion zusam­men­ge­legt. In Zukunft sol­len sämt­li­che Inhalte aus der gedruck­ten Tages­zei­tung auch on Screen ver­füg­bar sein. Mit einer so genann­ten Pay­wall will man nun nach den Som­mer­fe­rien Bezahl­ge­büh­ren für Online-​Artikel ein­füh­ren.

Die Kol­le­gen der Süd­deut­schen Zei­tung gehen einen etwas ande­ren Weg: ab mor­gen erscheint die gedruckte SZ in neuem Gewand. Die Print­aus­gabe soll behut­sam an aktu­elle Gege­ben­hei­ten ange­passt wer­den. Wie auf der Web­site zu lesen ist, wird die SZ »kla­rer, les­ba­rer, auf­ge­räum­ter — und den­noch unver­kenn­bar« sein. Beson­de­res Augen­merk sei der Wahl neuer Schrif­ten zuge­fal­len. Der Autor betont, dass die Neue­run­gen auf For­schungs­er­geb­nis­sen der Redak­tion und Befra­gun­gen der Leser beru­hen. Der Ver­lag möchte auch zukünf­tig eine klas­si­sche Zei­tung für Leser anbei­ten, die gerne Zei­tung lesen. Das eigene Credo lau­tet »Exklu­si­vi­tät schlägt heute Schnel­lig­keit«. Ich bin sehr gespannt und hole mir mor­gen früh meine Aus­gabe …

Links zu Schrift, Typografie, Design und Co.

Schrift

26plus-zeichen.de
Die Web-​Plattform prä­sen­tiert stu­den­ti­sche Schrift­ent­würfe, die im Ent­ste­hen oder bereits fer­tig­ge­stellt sind. Der zuge­hö­rige Blog berich­tet über Neu­ig­kei­ten aus der Nachwuchs-​Typedesignszene.

www.100besteschriften.de
Font­Shops ›Best of‹ der digi­tal ver­trie­be­nen Schrif­ten. Nach die­sen Kri­te­rien wurde gewer­tet: Ver­kaufs­zah­len 40%, His­to­ri­sche Bedeu­tung 30%, Ästhe­ti­sche Qua­li­tät 30%. And the win­ner is …

www.decodeunicode.org
Decode­u­ni­code ist eine unab­hän­gige Wiki-​Plattform des Stu­di­en­gang Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign der FH Mainz. Ziel ist eine Enzy­klo­pä­die der Schrift­zei­chen und ‑sys­teme der Welt zu schaf­fen und zu ver­brei­ten.

www.typophile.com
US-​Online-​Community zum Thema Schrift und Typo­gra­fie. Viele Typo-​Cracks und Schrif­ge­stal­ter tum­meln sich im Forum.

 

Typografie

www.fontfeed.com
Eng­lisch­spra­chi­ger Blog von Font­Shop Inter­na­tio­nal. Neu­ig­kei­ten aus der US- und euro­päi­schen Typo­szene; nütz­li­che Res­sour­cen, Tipps und Tricks für die Gestal­tung mit Schrif­ten.

www.practicaltypography.com
Mat­thew But­te­ricks Web­site bie­tet alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen zum Thema und rich­tet sich gezielt an Laien: alle jene, die Text­do­ku­mente für Büro, Uni, Ver­ein oder Behörde erstel­len müs­sen oder eigene Texte les­ba­rer gestal­ten wol­len.

www.tgm-online.de
Die Typo­gra­phi­sche Gesell­schaft Mün­chen ist Euro­pas größte Orga­ni­sa­tion Typografie- und Schrift­in­ter­es­sier­ter. Star­kes Netz­werk, hoch­ka­rä­tige Vor­träge, Ver­an­stal­tun­gen, Gestaltungs‑, Webdesign- und Produktions-​Workshops locken nach Mün­chen.

www.thegridsystem.org
Forum rund ums Thema Gestaltungs-​Raster. Essays, Werk­zeuge, Bücher, Tem­pla­tes und Tipps.

www.thinkingwithtype.com
Web-​Aufbereitung aller typo­gra­fi­schen Grund­la­gen­the­men des groß­ar­ti­gen Buches von Ellen Lupton.

www.typebase.com
Umfang­rei­cher Typografie- und Schrift­hub mit rubri­zier­ter Link­samm­lung. Lei­der nur noch als abge­speckte Smartphone-​Website.

www.typecast.com
Brow­ser­ba­sier­tes Arbei­ten an CSS-​Templates per Drag and Drop. Tau­sende von Web­fonts kön­nen live getes­tet wer­den.

www.typeculture.com
Ein Geheim­tipp für die zuver­läs­sige Typo-​Recherche. Gute und sehr infor­ma­tive Arti­kel und Filme rund um Typo­gra­fie und Schrift.

www.typefacts.com
Qua­li­tät steckt im Detail: rich­tige Inter­punk­tio­nen und andere mikro­ty­po­gra­fi­sche Regeln sind hier anschau­lich erklärt. Hilfe zum Thema Schrift­wahl und vie­les mehr.

www.typografie.info
Größte deutsch­spra­chige Online-​Community zu Schrift und Typo­gra­fie. Inter­es­sante, infor­ma­tive Bei­träge und rege Dis­kus­sio­nen.

www.webtypobuch.de
Ger­rit van Aakens Buch ist eine unter­halt­same und infor­ma­tive Pflicht­lek­türe für alle, die Wert legen auf eine medi­en­ge­rechte Dar­stel­lung von Typo­gra­fie im Web.

 

Bleisatz & Druckkunst

www.bijzonderecollecties.uva.nl
Die Bijzon­dere Collec­ties ist eine der wich­tigs­ten his­to­ri­schen Samm­lun­gen ihrer Art in Europa. Sie beher­bergt u.a. Samm­lun­gen über Buch­ge­schichte, Kar­to­gra­phie, Gra­fik Design und nie­der­län­di­sche Schrift­mus­ter.

www.druckkunst-museum.de
Im Museum für Druck­kunst Leip­zig kann man unzäh­lige alte Druck­ma­schi­nen und Pres­sen bestau­nen. Ein­zig­ar­tig ist die Samm­lung von Schrift­scha­blo­nen, Stahl­stem­peln und Blei­let­tern. Ver­an­stal­tun­gen und Work­shops bie­ten Ein­blick in die Welt der Schwei­zer­de­gen.

www.gutenberg-museum.de
Das Gutenberg-​Museum Mainz ist ein Schatz­haus für Druck‑, Buch- und Schrift­ge­schichte aller Kul­tu­ren. Neben the­ma­ti­schen Dauer- und Son­der­aus­stel­lun­gen gibt es einen ange­schlos­sene Druck­la­den mit inter­es­san­ten Work­shops.

www.klingspor-museum.de
Den Grund­stock für das Offen­ba­cher Museum für moderne Buch- und Schrift­kunst bil­det die Pri­vat­samm­lung Dr.h.c Karl Klingspors (Schrift­gie­ße­rei Gebrü­der Klingspor). Sam­mel­ge­biete sind u.a. Illus­trierte Bücher, Pres­sen­dru­cke, Künst­ler­bü­cher, Schrift­mus­ter­bü­cher, Schrift­pro­ben.

www.museumplantinmoretus.be
Das Plantin-​Moretus-​Museum in Ant­wer­pen ist die ein­zige erhal­tene Buch­dru­cke­rei aus dem 16. Jahr­hun­dert. Es beher­bergt die ältes­ten Druck­pres­sen der Welt, eine Samm­lung von Druck­gra­fi­ken und einen gro­ßen Fun­dus von Blei­let­tern und Stahl­stem­peln.

www.pavillon-presse.de
Infor­ma­tio­nen über die Akti­vi­tä­ten der Pavillon-​Presse in Wei­mar. Ange­schlos­sen ist ein Museum der Druck­gra­fik sowie eine Prä­senz­bi­blio­thek. Work­shops und Ver­an­stal­tun­gen run­den das Ange­bot ab.

 

Design

www.acejet170.typepad.com
Bri­ti­scher Web­log mit rei­zen­den typo-​grafischen Fund­stü­cken. Viele Vintage-​Drucksachen und Aktu­el­les, z.B. lie­be­voll gestal­tete Bücher, Bier­de­ckel, Schrift­mus­ter, Land­kar­ten, Brief­mar­ken, Tickets, Ver­pa­ckun­gen und vie­les mehr.

www.alistapart.com
Wich­ti­ges Por­tal zu Web­de­sign, Pogram­mie­rung, Tech­ni­ken, aber auch viele Arti­kel über Screen-​Typografie. Loh­nens­werte Arti­kel.

www.ci-portal.de
Umfang­rei­ches Cor­po­rate Iden­tity Por­tal mit aktu­el­len Mel­dun­gen und Ent­wick­lun­gen aus der Bran­che. Ter­mine, Buch­emp­feh­lun­gen, Sty­legui­des. Für Stu­den­ten und Pro­fis.

www.craigmod.com
Craig Mond ist unab­hän­gi­ger Autor, Desi­gner und Publi­zist. Er schreibt über die Zukunft des digi­ta­len Buches, über Publi­shing und stor­ry­tel­ling.

www.designobserver.com
Wich­tige Platt­form für Design, Kul­tur und Wan­del. Essays und Leit­ar­ti­kel von Fach­leu­ten wer­fen ein Blick hin­ter die Kulisse der Kommunikations- und Medi­en­bran­che. Buch­re­zen­sio­nen, Designer-​Porträts, Inter­views, wei­ter­füh­rende Links und vie­les mehr.

www.designtagebuch.de
Stark fre­quen­tier­tes Web­log über Cor­po­rate Design, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign, Web­de­sign und Gestal­tung von Achim Schaf­frinna. Vor allem Mel­dun­gen über neue Mar­ken­iden­ti­tä­ten und Mar­ken­zei­chen sind immer einen Besuch wert, da zahl­reich kom­men­tiert.

www.eyemagazine.co.uk
Online-​Präsenz des wohl renom­mier­tes­ten inter­na­tio­na­len Maga­zins für Typo­gra­fie, Gra­fik­de­sign und visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion.

www.ia.net/blog
Oli­ver Rei­chen­stein ist Desi­gner, Infor­ma­ti­ons­ar­chi­tekt und Phi­lo­soph. In sei­nem Fir­men­blog schreibt er über respon­sive typo­gra­phy und digi­tale Lese­er­fah­run­gen. Unbe­dingt lesens­wert!

 

Font-​Apps

Font­Book
Sehr prak­ti­sches digi­ta­les Schrift­mus­ter. Die App wird stän­dig um neue Found­ries und Fonts ergänzt, die der Font­Shop ver­treibt.

Fonts­Tool
Die App zeigt alle auf dem iPhone oder iPad instal­lier­ten Fonts an.

iFont­Ma­ker
Der wohl erste Font-​Editor zum Erzeu­gen von Hand­schrif­ten für’s iPad.

 

Unternehmenskommunikation bei Schlecker: Mangelhafte Typografie im Krisenfall

Die Krise ist überall. Europa, Griechenland und jetzt auch noch Schlecker. Anfang 2011 startete Deutschlands größte Drogerie-​Kette mit »Fit for Future« ein  Zukunfts- und Investitionsprogramm. Auch visuell änderte sich einiges: Im Rahmen eines neuen Corporate Designs wurde eine neue Wortmarke eingeführt, ergänzt um einen Farbkreis als Bildzeichen (siehe Designtagebuch). Dazu gesellte sich ein wirklich bescheuert klingender Werbespruch: FOR YOU. VOR ORT. Beitrag zu Ende lesen